18. Saarländer raus!

Westwall
Hitler lässt das Saarland mit lustigen Beton-Höckern dekorieren …

Die Saarländer stehen Hitlers Plänen im Weg und müssen raus aus dem Saarland …

Was die Saarländer alles in den ersten 4 Jahren nach dem Anschluss an Deutschland zu ertragen hatten, war noch harmlos im Vergleich zu dem was nun kommen soll: Hitler hat nämlich das Saarland als Kampfgebiet für seinen Krieg gegen Frankreich vorgesehen. Zu diesem Zweck wird unter der Bezeichnung »Westwall« das ganze Land mit 4.100 Bunkern, 340 Minenfeldern, 100 km Panzergräben und 60 Kilometer Höckerlinien verunstaltet – von der Festungsbaukunst eines Vauban ist nichts mehr übrig geblieben (vgl. Folge 3 »Der Sonnenkönig an der Saar«). Bauern werden enteignet, Flüsse gestaut oder umgeleitet, Abhänge versteilt. Der Führer schaut persönlich an der Saar vorbei, um die Bauarbeiten zu überwachen. Die monströsen Beton-Gebilde sind zum Teil noch heute zu bewundern.

Die rote Zone

Der nächste Schritt ist 1939 die Räumung des Grenzgebiets, der »Roten Zone«. Flächenmäßig ist die Zone zwar nur ein 10 km breiter Streifen, dennoch sind die meisten Saarländer von der Evakuierung betroffen. Das Grenzgebiet ist schließlich mit den Städten Saarbrücken, Dillingen, Völklingen und Saarlouis/»Saarlautern« der am dichtesten besiedelte Teil des Landes. Doch nicht die Sorge um das Wohl und die Gesundheit seiner neuen saarländischen Volksgenossen treibt den Führer um, sondern eher die Angst, so mancher Saarländer könnte Schwierigkeiten haben, in seinem lothringischen Nachbarn, Kollegen oder Schwager den »Erzfeind« zu sehen.

Chaotische Szenen

Am 7. September 1939, dem Tag der Kriegserklärung Großbritanniens und Frankreichs, müssen 300.000 Saarländer ihre Heimat verlassen. In den Städten und Dörfern spielen sich teilweise chaotische Szenen ab: Noch ehe die Männer von der Arbeit heimgekehrt sind, werden die saarländischen Frauen und Kinder schon abtransportiert. Ihr Hab und Gut müssen die Menschen unbeaufsichtigt zurücklassen – ebenso ihre Haustiere. Während dessen schieben sich die diversen Abteilungen der Nazi-Verwaltung die Schuld für die dilettantische Evakuierungsaktion gegenseitig in die Schuhe.

Saarländer unter Kulturschock

In Sonderzügen werden die Saarländer ins Innere des Reichs, nach Thüringen, Hessen und Franken, verfrachtet und den dortigen Einwohnern als eher ungebetene Gäste zugeteilt. Die missgestimmten Saarländer stoßen also auf übelgelaunte Gastgeber, die wenig Lust haben die »Saarfranzosen«, »Stockfranzosen« oder das »Zigeunervolk« bei sich zu beherbergen. Teilweise kommt es für die savoir-vivre-gewohnten Saarländer gar zum Kulturschock. So wird etwa aus dem Bezirksamt Ebermannstadt berichtet:

»Ein Fehlgriff war es, die evakuierten Volksgenossen aus dem höher kultivierten Saarland in den ärmlichen Dörfern des Fränkischen Jura zu bergen … Die Bergungsmaßnahmen haben in all diesen Dörfern Unzufriedenheit und Missstimmung ausgelöst, und zwar bei den Saarländern deswegen, weil sie mit der primitiven Unterkunft und der rauen Kost nicht einverstanden sind.«

Erst nach 1 Jahr in der Fremde dürfen die Evakuierten wieder in ihre Heimat zurück. Die meisten Saarländer haben Glück und ihre Häuser sind unbeschädigt, ihr Hab und Gut nicht geplündert und ihre Haustiere nicht elendig verendet. Viele Heimkehrer – vor allem aus dem Bliesgau – stehen jedoch vor den Trümmern ihrer zerstörten Häuser.

Nur wenige ahnen, dass dies nur ein kleiner Vorgeschmack war auf die große Katastrophe, die noch kommen sollte. Und diejenigen die es ahnen, haben das Land schon lange verlassen … (vgl. Folge 14 »Saarländer auf der Flucht«)

22 Gedanken zu „18. Saarländer raus!“

  1. Wie immer interessant, allerdings liest sich das hier recht nüchtern … meine Großmutter ist damals mit einem kleinen Kind und schwanger mit dem nächsten in Thüringen gelandet. Hat übrigens genau das berichtet, was du auch angesprochen hast: vor allem nahrungsmäßig schien man hier doch etwas anderes gewohnt zu sein ;-). Es haben sich aber auch nette Kontakte entwickelt: eine Mitevakuierte wurde Patentante eines Kindes auf dem Hof bei Halle, wo sie evakuiert waren … In einigen Orten (ich weiß es insbesondere von Ihn) hat die Unzufriedenheit bzw. auch die Problematik, bei der Rückkehr geplünderte Häuser vorzufinden, auch dazu geführt, dass sich das Dorf komplett geweigert hat, die zweite Evakuierung mitzumachen … aber das wohl in der nächsten Folge 😉

  2. Hallo Judith!

    verrat doch nicht schon alles 😉
    Bis es zur 2. Evakuierung kommt, dauert es noch ein Weilchen.
    Zuvor erfahren wir, wie die Saarländer zu den Pfälzern der Lothringer wurden, wir machen Bekanntschaft mit dem ehrenwerten Herrn Herrmann Röchling und lernen, dass es auch im Saarland ein KZ gab.

    Meine Mutter wurde übrigens 1940 in Franken geboren.
    Viele Grüße von Zippo!

  3. Hallo Zippo,
    lese die Beiträge in sarrelibre.de mit sehr großem Interesse. Als 1952 Geborener hatte ich noch die echte saarländische Staatsbürgerschaft, die aber meine Eltern 1955 (leider auch für mich) wieder preisgegeben haben.

    Ich schreibe momentan gerade an einer Geschichte der saarländischen Evakuierung; deshalb bin ich an weiteren Details interessiert:
    a) bei Dir, Zippo, mehr über die Evakuierung Deiner Großmutter in 1939/40 Franken;
    b) bei Dir, Judith, mehr über die Evaluierung in Thüringen und diese Geschichte von Ihn, wo sich das ganze Dorf der 2. Evakuierung verweigerte.

    Hör‘ ich von euch?

    CU,

    Pablo

  4. Hall Pablo!

    Ich kann gerne mal meine Mutter fragen, was ihr ihre Eltern von der Evakuierung erzählt haben. Was genau interessiert Dich denn?
    Die Website http://www.ensheim-saar.de kenn‘ ich schon länger und habe viel Interessantes daraus erfahren.
    Mein Großvater war übrigens CVP-Mitglied und hat in Eschringen fleißig Werbung für das europäische Saarstatut gemacht. Immerhin knapp die Hälfte der Eschringer haben für das Statut gestimmt.
    Viele Grüße Zippo

  5. Ich bin im Saarland geboren, lebe aber seit 1944 in Norddeutschland. Bedingt durch Bombenangriffe verloren wir teilweise unser Haus und zogen zu meiner Großmutter. Nach dem Krieg durften wir nicht mehr ins Saarland zurück. Meine Eltern waren ausgewiesen worden.
    Mich würde sehr interessieren, ob jemand weiß, warum damals (1945/46) „Reichsdeutsche“ aus dem Saarland ausgewiesen wurden und wie „Schwerverbrecher“ verfolgt wurden. Ich kann mich erinnern, dass ich nach Saarbrücken fahren musste, um zu versuchen, noch restliche Sachen aus unserem Haus aufzutreiben, was von lieben Mitbürgern geplündert wurde. Meine Eltern durften nicht einreisen. Auch unsere Konten etc. waren gesperrt worden, so dass wir hier im Norden ohne Geldmittel waren.
    Das gleiche Schicksal hatten schon meine Großeltern 1919 erfahren. Leider kann ich beide nicht mehr fragen, da sie nicht mehr leben. Auch ich bin schon älteren Datums, doch meine Kinder möchten gerne mehr von der damaligen Geschichte wissen.
    Für Hilfestellungen danke ich herzlich im Voraus.
    Antje

  6. Hallo Antje!

    Danke für Ihren Kommentar!

    Es folgt mal wieder ein Vorgriff auf spätere Folgen: Nach dem 2. Weltkrieg wollten die französischen Besatzer zunächst alle Reichsdeutsche aus dem Saarland ausweisen (so wie die Deutschen ein paar Jahre zuvor Franzosen aus Lothringen ausgewiesen hatten (vgl. Folge 19).
    Der Plan, der das Saarland um fast 20% seiner Bevölkerung erleichtert hätte, ist jedoch nur in abgeschwächter Form umgesetzt worden: ausgewiesen wurden nun alle, die eine Rolle im NS-Regime gespielt hatten (oder sonst den Franzosen unangenehm aufgefallen waren). Viele ehemalige NSDAP-Mitglieder retteten sich vor der Ausweisung, indem sie der Bewegung für den Anschluss des Saarlandes an Frankreich (MRS) beitraten. Die meisten Ausweisungen wurden dann in den Jahren nach 1947 von der saarländischen Regierung wieder formal aufgehoben.

    Viele Grüße von Zippo

  7. Hallo, Zippo, vielen Dank für Deine Antwort, die mir Vieles erklärte. Hier in der Nähe lebt ein weiterer Saarländer, durch den ich zur gleichen Frage bereits gefragt wurde. Ich werde ihm gerne Deine Seite empfehlen und Deine Antwort.
    Vielen Dank und weiter viel Erfolg mit Deiner Seite, die ich zu meinen „Favoriten“ aufnehme.
    Antje

  8. Ich bin über Eure Webseite sehr erfreut. Ich lebe als Exilpfälzer (Jahrgang 1945) in Genf, und es ist erschreckend, was man anderweitig über unseren gemeinsamen linksrheinischen Dialektraum so lesen muss.
    Da lese ich zB über eine Städtepartnerschaft zwischen Lebach und Bitsch (in jener saarld. Webseite nur „Bitche“ genannt); so als wäre dies eine Partnerschaft zwischen einem saarländischen und einem afrikanischen Ort… Schrecklich, wie man unsere (?) Jugend beidseitig der Staatsgrenze verhunzt hat! Daran sind De Gaulle und Adenauer schuld!
    Treibt doch keinen Keil zwischen Pfälzer und Saarländer! Wie auch kein Keil zwischen uns und die Niederelsässer und Lothringer getrieben werden sollte. Wir hängen doch alle am selben Strick! Dauernd haben nicht nur die deutschen Machthaber, sondern auch die Franzosen, alle Bestrebungen von linksrheinischer Eigenstaatlichkeit zunichte gemacht und uns schmählich verraten, nicht nur zwischen 1935 und 1955…

  9. Hallo…

    Geboren im Saarland 1958 und werde hier auch nicht mehr weg gehen.

    Bin nur durch Zufall auf diese Seite gestoßen Da ich für einen Freund in USA nach unseren gemeinsamen Verwandten mit dem Namen Closen / Klosen forsche.

    Ist also für mich eher ein Zufallstreffer aber gefällt mir.

    Weiter so und viele Grüße,

    Horst

  10. Hallo Zippo,

    interessanterweise musste auch die Lothringer Grenzbevölkerung Hals über Kopf ins Landesinnere flüchten: aus dem Département Moselle ins Département Charente. Ein gutes Jahr später wurden sie teilweise auf Betreiben der deutschen Besatzer wieder in ihre Heimat zurückgeführt.

    Salli vunn willem (Gruß aus der Ferne)

    Pablo

  11. A propos lothringische Grenzbevölkerung: Am 10.12.08 wurde – ich glaube in LEUTE HEUTE (ZDF) kurz über Patricia Kaas berichtet, die auch zu Worte kam. Meines Wissens nach kommt die von der frz. Seite von Saarbrücken, ihre Mutter Saarländerin, ihr Vater Deutschlothringer. Die junge Moderatorin sah sich dazu verpflichtet, die „guten Deutschkenntnisse“ der perfekt zweisprachigen Patricia damit zu entschuldigen, dass diese „aus dem Elsass“ komme. An anderer Stelle las ich vor Monaten, dass Patricia deshalb Deutsch spräche, weil ihre Mutter Deutsche sei (aus Saarbrücken!!!) und ihr Vater Franzose (nahe von Saarbrücken!!!). Es wird eben alles nur noch schlimmer…

  12. Der Kulturschock scheint nicht überall gleich groß gewesen zu sein :-). Jedenfallls lernte meine Großmutter ihren zukünftigen Ehemann wärend der Evakuierung im Harz kennen. Beide kamen dann 1940 (?) wieder ins Saarland und meine Mutter wurde dann 1941 in „Saarlautern“ geboren.

  13. Bis wann durfte man im Saarland frz. Filme in Originalsprache sehen? Das Kaiserslauterer frz. Kino wurde Anfang der 90 mit Abzug der Garnison dem Erdboden gleich gemacht (am DO und SA wurden dort frz. Filme gezeigt)… Wie war es mit dem frz. Fernsehen? Konnte in der Pfalz nicht empfangen werden, angeblich, wenigstens nicht für die Eingeborenen (auch nicht das US-AFN-Fernsehen). Aber noch 1983 war in Homburg eine frz. TV-Programmrevue erhältlich…

  14. Im Saarland konnte man nach dem Krieg bis 1959 (zu normalen Preisen) nur Fernsehgeräte nach der französischen Norm kaufen. Ein Empfang des deutschen Fernsehprogramms war damit nicht möglich. Heutzutage kann man vermutlich über Kabel oder Satellit französische Programme empfangen. Da können andere sicher Genaueres sagen. Französisches Kino gibts wohl schon lange nicht mehr.

    Viele Grüße von Zippo!

  15. Französische Filme kann man in Saarbrücken immer wieder in deutscher und französischer Version sehen. Empfehlenswert das Kino „Achteinhalb“ im Nauwieser Viertel und das „Filmhaus“ . Ich freue mich jedes Mal einen Fil in franz. Originalfassung zus sehen…. damit unterscheidet sich Saarbrücken wohltuend von anderen deutschen Städten.

  16. Ich klicke mich ja grad durch „Sarrelibre“ so durch und schon wieder drängts mich zum Kommentar. Nicht zuletzt deswegen, weil meine beiden Großmütter (*1913 in SB gest.1984 und *1921 in Heusweiler noch heute da lebend) NIEMALS über die Zeit sprachen. Meine Eltern sind beide Halbwaise, Jhg.1940. Der eine Vater fiel in Russland der andere wg.Desertion erschossen. Es gibt eine Verbindung der einen Oma nach Lichtenberg/Pfalz – unklar -, die der anderen geht nach Ludwigshafen, wo allerdings ihre Schwester lebte und sie mit ihrem damaligen Kind hinging.

  17. Ich bin gerade in den Vorbereitungen meiner Facharbeit über die erste Rückführung der Saarländer in das Deutsche Reich. Dabei bin ich über diese tolle Seite gestolpert die mir wichtige Grundlagen zu diesem Thema erklärte.

    Meine Oma und ihr Bruder (gebürtige Merziger) sollen dabei als Zeitzeugen berichten, wie sie die Rückführung in das Deutsche Reich (In der Gegend um Göttingen) sowie die Heimkehr in ihr geplünderts Zuhause erlebten. Der persönlichen Sichtweise wollte ich die öffentliche Propaganda gegenüberstellen und suche deshalb nach Informationen wie Zeitungsartikel, Berichten und Akten. Der Link http://www.ensheim-saar.de funktionierte leider nicht mehr aber ich hoffe jemand kann mir andere Quellen empfehlen.

    Gruß, Lukas

  18. ich bin 1953 in Völklingen-Wehrden geboren und1978 aus wirtschaftlichen Gründen nach Baden-Württemberg umgezogen.Mein Großvater väterlicherseits hat in Lothringen als Bergarbeiter gearbeitet.Ich bin kein Deutscher.Ich bin Saarländer,und „I com back“. Bald!

  19. Lieber H. Bohnenberger, Du willst zurück ins Saarland? Bist Du noch zu retten?
    Ein paar Meldungen zum Saarland aus der Saarbrücker Zeitung aus den letzten paar Monaten:
    Physik-Nobelpreisträger üben scharfe Kritik an den Uni-Sparlänen.
    Wendelin von Boch: Die Region könnte besser dran sein, wenn die Saar das Angebot eines Saar-Statuts angenommen hätte.
    Erneut weniger Unternehmungsgründungen im Saarland.
    Bahn-Sprinter über Strasbourg (statt Saarbrücken) empört Saar-Politik.
    Wirtschaft und Opposidtion vermissen Vision für das Land.
    Armutsrisiko im Saarland gestiegen.
    Aus für Bexbacher Werk. 160 Arbeitnehmer betroffen.
    Firma Th. Jansen schließt Produktion, 90 Arbeitsplätze in St. Ingbert in Gefahr.
    Fensterbauer Marquardt macht Dicht, 120 Jobs sind weg.
    Letzte Saarmesse hat ihre Pforte noch einmal geöffnet.
    DAK-Mitarbeiter kämpfen um Erhalt des Standortes Saarbrücken
    Fischzucht Völklingen: Kramp-K. wusste um die Risiken
    Zukunftchancen des Saarlandes schwinden
    Gemeinsame Sache von CDU und AfD in Völklingen: SPD empört.
    und zum Schluss was aus dem Positiven:
    Voller Orgelklang dank Röchling-Spende in Völklingen
    Ministerpräsidentin denkt über neues Kreutz-Hängungs-Gesetz nach!!!!!
    Ich soll ich noch mehr schreiben?
    Willst Du immer noch ins Saarland kommen, vielleicht nach Völklingen zur Röchling-Verehrung?

    1. Sehr geehrter Herr Engel-Pollak,

      es ist im Saarland leider modern geworden, das Negative in den Vordergrund zu stellen. Sie gehören offensichtlich zu der Kategorie „Miesmacher“.
      Meine Wahrnehmung ist eine völlig andere:

      1. Das Saarland ist wunderschön
      2. Das Saarland bietet für Jeden etwas
      3. Das Saarland ist eine kulturelle Oase
      4. Das Saarland ist extrem vernetzt
      5. Das Saarland ist für jeden eine Heimat, wenn er das Saarland liebt

      Weitere Überlegungen überlasse ich Ihnen.

      Lothar

  20. Ich stoße gerade bei der Recherche über die Evakuierung auf diese Seite und bedanke mich dafür. Bin meinerseits Saarländerin (in Stuttgart) und stimme ebenfalls Herrn Albrecht zu. Es ist auch sonstwo nicht unbedingt alles nur golden, nur das Selbstbewusstsein, das ist deutlich ausgeprägter anderswo. Ich editiere gerade das Tagebuch meines Vater (*1910 in Saarbrücken-Burbach). Meine Großeltern wurden ebenfalls evakuiert. Was ich mich frage: wovon haben denn die Menschen in der Zeit gelebt? Sie haben doch durch die Evakuierung auch ihre Arbeitsstelle verloren? Weiß da jemand was? Schöne Grüße

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