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	<title>sarrelibre.de &#187; Saarlouis</title>
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	<description>Geschichte &#038; Geschichten vom Land dazwischen</description>
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		<title>17. Wie die Nazis das Saarland umbauten</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Oct 2006 12:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zippo Zimmermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[13. Januar]]></category>
		<category><![CDATA[1935-1945]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Bürckel]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Nazis kommt an der Saar manches französisch vor &#8230; 
Neue Straßennamen sind natürlich obligatorisch, vor allem wenn sie nach Franzosen, bekennenden Demokraten oder ähnlich unbeliebten Personen benannt waren. Über die »Straße des 13. Januar« haben wir ja schon gesprochen (vgl. Folge 12 &#8220;Der 13. Januar: Der Tag als die Saarländer ziemlich dumm waren&#8221;) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den Nazis kommt an der Saar manches französisch vor &#8230;</strong><span id="more-100"></span> </p>
<p>Neue Straßennamen sind natürlich obligatorisch, vor allem wenn sie nach Franzosen, bekennenden Demokraten oder ähnlich unbeliebten Personen benannt waren. Über die »Straße des 13. Januar« haben wir ja schon gesprochen (vgl. <a href="http://www.sarrelibre.de/78/12-der-13-januar-der-tag-als-die-saarlander-ziemlich-dumm-waren/">Folge 12 &#8220;Der 13. Januar: Der Tag als die Saarländer ziemlich dumm waren&#8221;</a>) und Saarbrückens »Rue«, die Bahnhofstraße, wird zur Adolf-Hitler-Straße. Doch dabei lassen es die neuen Machthaber nicht bewenden: Im Saarland werden auch allzu undeutsch klingende Ortschaften umbenannt.</p>
<h3>Erfinderische Nazis</h3>
<p>Aus »Beaumarais« wird daher ein behelfsmäßig übersetztes »Schönbruch«,  aus dem bereits mehrfach umbenannten »Bourg-Dauphin« wieder »Neuforweiler« und als dickster Brocken wird »Saarlouis« in das frei erfundene »Saarlautern« umbenannt. Außerdem werden die französisch-bourbonischen Lilien im Saarlouiser Stadtwappen durch ein Hakenkreuz ersetzt.</p>
<h3>Eine germanische Mustersiedlung</h3>
<p>Doch das ist noch nicht alles. Auch die saarländischen Dörfer passen nicht so recht ins deutsche Bild. Also werden vollkommen intakte Häuser abgerissen und durch Gebäude in »germanischer« Bauweise ersetzt. Mit dem »Dorf im Warndt« wird gar eine komplette deutsche Mustersiedlung aus dem Boden gestampft. </p>
<p>Dass das »Dorf im Warndt« ein Dorf im Warndt ist, ist dabei kein Zufall: der Warndt ist jener Zipfel im Südwesten des Landes, der an drei Seiten von Frankreich umschlossen ist (also die Vorderhufe des saarländischen Schweinchens) und dessen Bewohner schon öfter ihren Willen, zu Frankreich zu gehören, bekundet haben.</p>
<div class="bildbeschreibung"><img id="image101" src="http://www.sarrelibre.de/wp-content/uploads/Forum.jpg" alt="Das Forum" /><br />
Und hier sehen Sie das Forum (geplant) &#8230;<br />
(Fühlt sich da jemand an <a href="http://www.amazon.de/Asterix-Geb-Bd-17-Die-Trabantenstadt/dp/3770400178/sr=1-2/qid=1160910927/ref=sr_1_2/303-5018893-9605003?ie=UTF8&#038;s=books/zippozimmermann">&#8220;Die Trabentenstadt&#8221;</a> erinnert?)</div>
<p>Für Saarbrücken, das »Bollwerk an der Grenze«, hat Gauleiter Bürckel Großes vorgesehen: Der neue »Befreiungsplatz« an der Mainzerstraße (dort wo heute die saarländische Lyoner-Industrie ihren Sitz hat) ist eine verkleinerte Variante des Reichsparteitagsgeländes von Nürnberg und erlaubt nicht weniger als 220.000 Menschen Nazi-Aufmärschen u. dgl. beizuwohnen. </p>
<p>Außerdem soll ein mächtiger Forumsplatz neben dem neuen Theater entstehen. Der Bahnhof soll durch einen Klotz mit riesigem Glockenturm ersetzt werden. Die Pläne für Forum und Bahnhof werden allerdings nicht umgesetzt, denn ab 1939 wird die Stadt nicht mehr zur Ruhe kommen &#8230;<br />
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		<title>5. Die Saarländer als Revoluzzer (Update 26.7.2009)</title>
		<link>http://www.sarrelibre.de/46/folge-5-die-saarlander-als-revoluzzer/</link>
		<comments>http://www.sarrelibre.de/46/folge-5-die-saarlander-als-revoluzzer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 May 2006 06:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zippo Zimmermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[1789-1815]]></category>
		<category><![CDATA[Französische Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken]]></category>
		<category><![CDATA[Saarlouis]]></category>
		<category><![CDATA[Stichworte]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitraum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die französische Revolution macht auch im Saarland Station und in »Sarre Libre« rollen die Köpfe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die französische Revolution macht auch im Saarland Station, und in »Sarre Libre« rollen die Köpfe &#8230;</strong><span id="more-46"></span></p>
<p>In der Zeit der französischen Revolution (ab 1789) revolutionieren die Saarländer fleißig mit. Viele saarländische Gemeinden begrüßen die französischen Revolutionstruppen und schließen sich spontan der neuen Republik Frankreich an.</p>
<blockquote><p>Die Leidenschaften der Menschen an der Saar erwachten, und das Feuer der Begehrlichkeit wuchs unter ihnen heran; gedemütigte Städter und unterdrückte Bauern, Unzufriedene wie Wohlmeinende kamen aus ihren Häusern, Hütten und Höfen und eilten, die Trikolore entfaltend, durch die Straßen und Gassen. Sie strömten in hellen Scharen auf die Märkte und Plätze und schrien die Parolen der Revolution – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit –  aus ehrlich begeistertem Herzen. Tapfere St. Johanner traten aus ihren Bürgerhäusern, Kaufläden und Werkhallen heraus, erhoben ihr stolzes Haupt und zeigten kühn das freie Antlitz. Sie steckten sich die Kokarde an den Hut, zogen, die Marseillaise singend, zum Marktbrunnen, pflanzten auf dem Rathausplatz die schönste Fichte aus dem Stadtwald als Freiheitsbaum auf und ließen den Ruf erschallen: Es lebe die Republik!</p></blockquote>
<p>Noch 1918 lobt der spätere französische Außenminister André Tardieu die saarländischen Revoluzzer:</p>
<blockquote><p>»Für das französische Geschichtsbewusstsein werden die Saarländer durch diesen Akt zu Gliedern der Gemeinschaft der Franzosen. Weder Blut noch Sprachzugehörigkeit verlangt die französische Nation von ihren Kindern, sondern die Mitwirkung an der &#8216;Großen Revolution’.«</p></blockquote>
<h3>Wendezeit und Wendehälse</h3>
<p>Die Saarbrücker sind da zurückhaltender und nutzen die Wendestimmung, um ihrem Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken eine fünfseitige Liste mit Forderungen zu unterbreiten (von Einsicht in die Landeskasse und dem Wegfall von Hausdurchsuchungen bis zur Streichung der Gebühr zur Haltung einer Ziege und der Erlaubnis des Kartenspiels). Um seinen Thron zu retten, wird Ludwig zum Wendehals und darf erst mal weiter regieren. Sogar mit den französischen Revolutionstruppen arrangiert sich der Fürst: Sie dürfen sich im Schloss einquartieren; er selbst zieht um in sein Neunkircher Jagdschlösschen.</p>
<p>Unterdessen werden die Revolutionäre in Frankreich immer radikaler, und als 1793 von Paris die Order ausgeht, alle Adligen zu verhaften, hält Ludwig es nun doch für angebracht, sich von der ohnehin schwindenden Macht zu verabschieden und dem schönen Saarland den Rücken zu kehren. Als das Verhaftungskommando an die Pforte des Neunkircher Jagdschlosses klopft, ist der Fürst längst bei Verwandten jenseits des Rheins untergekommen (wo die Welt noch in absolutistischer Ordnung ist).</p>
<p><img id="image45" style="border: 0px initial initial;" src="http://www.sarrelibre.de/wp-content/uploads/schlossbrand1793-klein.jpg" alt="Brand des Saarbrücker Schloss" /><br />
Revoluzzer am Werk? Das Saarbrücker Schloss in Flammen</p>
<h3>Das Schloss in Flammen</h3>
<p>Kurz nachdem Ludwig sich aus dem Staub gemacht hat, steht das Saarbrücker Schloss in Flammen. Doch wer waren die Brandstifter?</p>
<ol type="a">
<li>Saarbrücker Revolutionäre? Würde nicht so viel Sinn ergeben; zu revolutionieren gab’s ja nix mehr: Der Fürst war längst weg.</li>
<li>Franzosen? Die nutzten das leere Schloss als Truppenquartier; wieso sollten sie sich selbst in Brand stecken?</li>
<li>Konterrevolutionäre? Na, da würde sich der Fürst aber schön freuen, wenn seine Freunde sein prächtiges Schloss abfackelten.</li>
</ol>
<p>Wie auch immer: Großen Schaden richtete das Feuer nicht mehr an. Die wirklich wertvollen Sachen hatte der Fürst ins Exil mitgenommen, und den Rest hatten sich längst clevere Saarbrücker Bürger still und heimlich unter den Nagel gerissen. Noch im späten 19. Jahrhundert werden immer wieder gar fürstlich anmutende Möbelstücke in Saarbrücker Wohnhäusern entdeckt.</p>
<p>Die Theorie von den zündelnden Franzosen wird im 19. und 20. Jahrhundert natürlich gerne von der deutschnationalen Propaganda aufgegriffen und findet sich als »wissenschaftliche Tatsache« gar bis heute in diversen Geschichtsbüchern wieder.</p>
<p>Fürst Ludwig war übrigens der Pechvogel des Herrschergeschlechts zu Nassau: Die Nachfahren seiner adligen Verwandten – Königin Beatrix der Niederlande und Großherzog Henri von Luxemburg – sitzen noch heute auf ihren Thronen.</p>
<h3>Sarrelibre!</h3>
<p>Noch weitaus turbulenter geht es allerdings in Sarre-Louis zu: Während die Saarbrücker Fürsten in den letzen Jahrzehnten den Wohlstand ihrer Untertanen mit wirtschaftlichen Reformen gemehrt hatten (vgl. <a href="http://www.sarrelibre.de/42/folge-4-eine-weise-stadt/">Folge 4</a>), war Sarre-Louis inzwischen nur noch eine Enklave – der östlichste Außenposten Frankreichs, wirtschaftlich und kulturell abgeschnitten vom Mutterland. Die Sarre-Louiser nennen ihre nach dem König benannte Stadt kurzerhand in »Sarre-Libre« um (aha!) und zählen fortan zu den radikalsten Revolutionären Frankreichs. Mit einer eigens konstruierten mobilen Guillotine werden auf dem Großen Markt Hinrichtungen an »Revolutionsfeinden« vollzogen.</p>
<p>Ob Saarbrücker Wendehälse oder Saarlouiser Radikalos: Alle zusammen werden mit dem deutschen Gebiet diesseits des Rheins schließlich 1797 der neuen Republik Frankreich angeschlossen. Wieder wird die Provinz »Sarre« eingerichtet, doch diesmal mit – man höre und staune – Trier als Hauptstadt (heute: Rheinland-Pfalz).</p>
<p><em>Lesen Sie in der nächsten Folge: <a href="http://www.sarrelibre.de/49/napoleon-und-sein-saarlandischer-general/">»Napoleon und sein saarländischer General«</a></em><strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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		<title>3. Der Sonnenkönig an der Saar</title>
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		<pubDate>Mon, 01 May 2006 09:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Zippo Zimmermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[1643-1715]]></category>
		<category><![CDATA[Lotharingien]]></category>
		<category><![CDATA[Lothringen]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig XIV]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitraum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Franzosen kommen! Und der Sonnenkönig spendiert den Saarländern eine neue Stadt  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Saarländer erfinden den Roman. Und der Sonnenkönig spendiert den Saarländern eine neue Stadt &#8230;</strong><span id="more-34"></span></p>
<p>Das nun deutsche Lotharingien verliert jetzt auch noch seine Nordteile (die Niederlande). Der übrig gebliebene Rest heißt nun einfach kurz »Lothringen«. In dieser Form übersteht das Land mitsamt der Saar relativ friedlich das Mittelalter. </p>
<p>Im 15. Jahrhundert erfinden die Saarländer gar den deutschen Roman – oder genauer gesagt: eine Saarländerin. Elisabeth von Lothringen schreibt um 1437 deutsche Fassungen von französischen Ritterromanen. Bis dahin gab es nämlich nur Gedichte und Lieder auf deutsch, aber keine Prosa. Nebenbei ist die rührige Elisabeth auch noch Oberhaupt der Grafschaft Saarbrücken, nachdem ihr Mann 1429 das Zeitliche gesegnet hat. Ihr Grabmal kann man in der Saarbrücker Stiftskirche St. Arnual besichtigen.</p>
<h3> Die Franzosen kommen!</h3>
<p>Im 17. Jahrhundert ist jedoch das ruhige Leben der Saarländer vorbei: Es kommt immer wieder zu Zu- und Übergriffen Frankreichs auf das »Land dazwischen«.  Im dreißigjährigen Krieg werden zum ersten Mal Teile des Saarlandes von Frankreich annektiert. Im sogenannten »Reunionskrieg« versucht der französische König mit juristischen Tricks oder – wo das nicht funktioniert – mit Waffengewalt das ehemalige Lotharingien mit Frankreich &#8220;wiederzuvereinen&#8221; und fackelt dabei Saarbrücken bis auf 8 Häuser ab.</p>
<div class="bildrechts" style="width:150px"><img id="image32" src="http://www.sarrelibre.de/wp-content/uploads/Saarlouis-1693-klein.jpg" alt="Plan von Saarlouis" /><br />
Ein echtes Juwel, die neue Stadt. Auch Chef-Architekt Vauban zeigt sich zufrieden mit seinem Werk: »Einer der schönsten und angenehmsten Orte im Königreich!«<br />
<img id="image30" src="http://www.sarrelibre.de/wp-content/uploads/Saarlouis-stadtwappen.gif" alt="Saarlouis Wappen" /><br />
Saarlouiser Wappen:<br />
»Dissipat Atque Fovet – (Die Sonne) zerstreut und erwärmt«<br />
<img id="image29" src="http://www.sarrelibre.de/wp-content/uploads/Saarlouisfu%C3%9Fizone.jpg" alt="Saarlouis heute" /><br />
So sieht’s in der einst schönsten Stadt Frankreichs heute aus. Immerhin legt sie Zeugnis ab von einem friedlicheren Europa: Die Festungsanlagen sind nun Kneipen. <small>(Foto: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Saarlouisfu%C3%9Fizone.jpg">wikipedia</a>)</small></div>
<div class="bildbeschreibung"><img id="image33" src="http://www.sarrelibre.de/wp-content/uploads/Lothringen-Mittelalter.jpg" alt="Lothringen" /><br />
Friedliche Zeiten: die Saarländer als Lothringer</div>
<p>Aber auch in Zeiten in denen das Saarland ganz oder teilweise zu Frankreich gehört, sprechen seine Bewohner nicht Französisch, sondern immer noch – genau wie ihre umliegenden Nachbarn im angrenzenden Frankreich, in Luxemburg, an der Mosel oder in der Pfalz – die fränkischen Dialekte; später dann auch Hochdeutsch (zumindest versuchen sie es). </p>
<p>Dies ändert sich zunächst als der französische König Ludwig XIV – auch bekannt als Louis Quatorze, der Sonnenkönig – seine Grenze mittels einer Festung sichern will. Tausende von französischen Soldaten und Handwerkern aus dem Landesinnern errichten 1680 die Festungsstadt Sarre-Louis (Saarlouis) und werden dort oder in den eigens gegründeten neuen Siedlungen in der Umgebung sesshaft. Die Einwanderer assimilieren sich jedoch schnell und heute zeugen nur noch diverse französische Familien- und Ortsnamen sowie natürlich die Stadt Saarlouis selbst vom Zuzug der »französischen Franzosen«. Das Stadtwappen von Saarlouis ziert allerdings nach wie vor eine Sonne – das Zeichen des Sonnenkönigs.</p>
<p>In dieser Zeit tritt das Saarland auch erstmals namentlich in Erscheinung und zwar als französische Provinz »Sarre« mit der Hauptstadt Sarre-Louis. Der Sonnenkönig lässt es sich dabei übrigens nicht nehmen, zur Einweihung der neuen Stadt, persönlich an die Saar zu reisen.</p>
<div class="bildbeschreibung" style="clear:both"><img id="image31" src="http://www.sarrelibre.de/wp-content/uploads/festungsmodell01_400x278.jpg" alt="Saarlouis" />
<p>Sarre Louis: Städtebau vom Reißbrett <small>(Foto: Stadtarchiv Saarlouis)</small></p>
</div>
<p><em>Lesen Sie in der nächsten Folge, am 6. Mai: <a href="http://www.sarrelibre.de/42/folge-4-eine-weise-stadt/">»Eine weiße Stadt«</a></em><strong>Ähnliche Artikel:</strong>
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